03
Sep
09

Roman über den Nudismus

Ein beschütztes Leben

Vera hat ihr Studium beendet und zieht zurück zu ihren Eltern. Orientierungslos lebt sie in den Tag hinein. Als Fotografin ist sie gelangweilt von dem, was sie bisher erreicht hat. Narzisstisch, egomanisch und stets etwas melancholisch, hat die unterkühlte Vera nur einen wirklichen Vertrauten: ihren Vater Arvid. Erst als sie die junge Katrin, die ein Praktikum in einer Galerie absolviert, kennen lernt, ändert sich Veras Leben. Im idyllischen Münsterland sind die beiden auf einer Selbstfindungsreise, die sich zwischen Traum und Albtraum abspielt. Als ein tragischer Unfall ihre provisorische Lebensform in Frage und ihre Beziehung auf die Probe stellt, flüchten die beiden nach Griechenland. Auf der Insel Kreta haben sie zwei entscheidende Begegnungen, die die beiden noch stärker zueinander führen. „Ein beschütztes Leben“ ist ein Buch über individuelle Lebensformen, die Liebe, sexuelle Selbstbestimmung, den Tod und den Versuch, Glück zu begreifen.

Meine Freundin schenkte mir vor einigen Tagen den Roman, „Ein beschütztes Leben“. Von dem Autor habe ich noch nie gehört. Als ich den Namen in die Suchmaschine eingab, fand ich einen Foth, der allerdings als Maler in Erscheinung tritt, aber der Autor scheint identisch mit ihm zu zu sein. Wenn Männer über lesbische Frauen schreiben, reagiere ich als Frau immer ein wenig allergisch, und wenn ein nicht ganz junger Mann über junge Frauen schreibt, sehe ich per se ganz genau hin. Ich habe schon zuviele männliche Hirngespinste gelesen, die mir immer die Laune verdorben haben, also las ich dieses Buch fast ein wenig widerwillig.
Dieser Roman kommt ganz leise und leicht daher und entwickelt eine große Kraft. Im eigentlichen Sinne ist es fast ein Buch über wohlverstandene Emanzipation. Die Hauptfigur Vera ist von verblüffender Klarheit bei allem Suchen und Versuchen, sich selbst zu finden. Immer denke ich, dass sie von Anfang an ganz bei sich selbst ist und nur noch die passende Lebensform sucht. Die Vater-Tochter-Beziehung ist glänzend dargestellt. Die Sprache ist eindringlich, auch stark in den Dialogen.
Selbst in den abstrusesten Situationen bleibt Vera und später mit ihrer Freundin nachvollziehbar und realistisch.
Die permanente Nacktheit in dem Roman ermüdete mich nicht, wie ich erst befürchtete, sondern gibt dem Roman einen zusätzliche Radikalität und seinen Bildern eine Eindringlichkeit, der man sich nicht mehr entziehen kann.
Die Art, wie im Verlauf des Buches Tod und Behindertenschicksal und abermals Tod dargestellt wird, hat mir förmlich die Sprache verschlagen. Dieser große Schmerz baut sich vor dem Hintergrund eines scheinbar lässigen Lebens auf und verleiht dem Buch eine vollkommen verblüffende Dramatik.
Ich finde auch witzige Stellen, die aber so schrill sind, dass mir das Lachen manchmal im Hals stecken geblieben ist.
Ich könnte vom Alter her Veras Mutter sein, muß aber sagen, dass ich in der heutigen gleichförmigen Zeit so eine Tochter gerne hätte und ihren Individualismus positiv empfinde. Ich denke, dass dieser Roman völlig unschwülstig und ohne Zweideutigkeiten- was vor allem die erotische Szenen angeht -ist und meisterhaft die so oft üblichen Schwächelaien vermeidet und stilistisch wie aus einem Guß ist. Der Roman hat eine ganz feine Psychologie.
Dieses Buch halte ich für einen absoluten Geheimtipp.
Ich bin eigentlich oft zu träge, um hier Kommentare zu schreiben, diesmal mußte es aber unbedingt sein.
Ein Buch, das unter die Haut geht! Eigentlich ein Frauenbuch, eigenartig, dass ausgerechnet ein Mann den passenden Ton gefunden hat. Ich kann diesen Roman wirklich wärmstens empfehlen.

http://www.amazon.de/Ein-besch%C3%BCtztes-Leben-Detlev-Foth/dp/3839115922/ref=pd_rhf_p_img_3

02
Okt
09

FKK auf Ada Bojana

FKK auf Ada Bojana

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FKK auf Ada Bojana

FKK auf Ada Bojana

FKK auf Ada Bojana

Das FKK- Feriendorf ADA liegt einsam auf einer eigenen Insel an der Mündung des Bojana- Flusses. Zum 4 km langen, feinen Sandstrand sind es ca. 100 m. Die ca. 600 Hektar grosse Insel ist nur durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Das Zentrum von Ulcinj ist ca. 12 km entfernt.

26
Sep
09

Ada Bojana

Nudismus Ada Bojana

 

 

Nudismus Ada Bojana

 

 

 

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Nudismus Ada Bojana

 

 

Nudismus Ada Bojana

 

Ada ist eine zu Montenegro gehörende Insel in der Adria. Sie liegt im kleinen Mündungsdelta des Flusses Bojana (albanisch: Buna) in die Adria. Die Buna bildet an ihrem Unterlauf die Grenze zum benachbarten Albanien.

Ada hat etwa die Form eines Dreiecks. Die Ausdehnung beträgt rund 3 Kilometer mal 2,5 Kilometer. Die Insel wurde durch das Schwemmgut der Buna/Bojana gebildet. Sie ist deswegen sehr flach und erhebt sich kaum mehr als 3 Meter über den Meeresspiegel. An der Meeresseite liegt ein langer Strand, der insbesondere für FKK genutzt wird.

Auf Ada sind zahlreiche seltene Vogelarten zu Hause.

Durch eine Brücke über den rechten Flussarm ist Ada Bojana mit der montenegrinischen Seite des Festlands verbunden. Dort liegt der kleine Ort Sveti Nikola.

04
Aug
09

Nackt in Düsseldorf

 

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29
Jun
09

Videos zur Nacktheit in der Kunst

22
Jun
09

Aktmodelle im Atelier Düsseldorf

 

 

 

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22
Jun
09

Nackt arbeiten

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11
Jun
09

Ein Roman zur Nacktheit in der Kunst

ausgemalt

http://www.bod.de/index.php?id=296&objk_id=216938

http://www.amazon.de/Ausgemalt-K%C3%BCnstlerleben-Sexualit%C3%A4t-Rausch-Hoffnung/dp/3837098583/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1244725778&sr=1-1

Ausgemalt ist die Geschichte des siebenundvierzigjährigen Malers Burkhart.
Sie erzählt von dem Ideal der Malerei, von Lebenslust und Vereinsamung.
Der Roman zeichnet den Weg des Kunststudenten Burkhart, der nach seinem Studium viele Jahre in einer japanischen Firma verschwendet und mit Mitte dreißig entsetzt aus seinem bisherigen Leben aussteigt.
Alkoholabhängig und ausgelaugt flüchtet er sich in eine Reise, trennt sich danach von Freundin und Job.
In hektischen Bemühungen versucht er sein Leben zu erneuern, spürt seinen Entscheidungen und Begegnungen nach, versinkt mehr und mehr in Einsamkeit und Fluchtbewegungen.
Er begegnet Irina, die er überstürzt und in dem Bewusstsein vollkommener Fehlentscheidung heiratet.
Nach einigen Jahren scheitert seine Ehe, und wie unter einem Wiederholungszwang, bricht Burkhart zu einer weiteren Reise auf in der Hoffnung, sich in der Fremde besser erkennen zu können.
Wieder ist es nur eine Flucht und zeigt ihm stärker als zuvor die Grenzen seiner Lebenserfindung. Zurück in Deutschland spürt er, dass er sich in Wiederholungen erschöpft und eine Lebensveränderung nur zu inszenieren scheint.
Finanzielle Schwierigkeiten und Isolation kompensiert er wie gewohnt mit Rauscherlebnissen.
Nachdem alle sozialen Sicherungen weggebrochen sind, wird sein Leben rastlos in dem scheinbaren Stillstand aller Entwicklungen.
Ausgemalt! denkt er verzweifelt, da lernt er die rumänische Malerin Mara kennen.
Sie sind einander ähnlich in ihrer Introvertiertheit und den schrillen Versuchen, diese zu überwinden.
Gemeinsam malen sie sich ihr neues Leben aus.
Der Roman handelt von der Unmöglichkeit Ideale und Hoffnungen aufzugeben, von Liebe, Melancholie und Lebenskorrekturen. Gleichzeitig versucht er, vorherrschende Klischees über Leben und Arbeiten zeitgenössischer Künstler aufzuweichen.

 

Ein ungewöhnlicher Roman von rasanter Geschwindigkeit

Ich suche regelmäßig nach neuer Literatur, und ich stieß auf Velted`s Roman, ehrlich gesagt, deshalb, weil mir das Cover ins Auge fiel, ein Cover wie eine Filmsequenz. Den Titel Ausgemalt fand ich zunächst ein wenig reißerisch, außerdem erinnerte er mich an Ausgeträumt von Charles Bukowski.Ich bestellte mir dennoch das Buch, und als ich die ersten Seiten las, konnte ich mich nicht mehr losreißen. In einer lakonischen, völlig unsentimentalen Sprache hat der Autor hier eine Figur, die des Malers Burkhardts eben,entworfen,eine Figur, die mich an den klassischen Antihelden erinnert, wie er bei John Fante, Michael Lewin und eben Bukowski vorkommt. Velted schreibt einen Trennungsroman, gleichzeit den Roman einer Liebe, also unbestritten ebenfalls einen Liebesroman. Besonders stark wird er in seinen Reiseschilderungen, die an das Genre des heute kaum noch vorkommenen Reiseromans erinnert. Auffällig ist, wie unbekümmert und stilsicher er klischeebehaftete Themen wie Sextourismus, Prostitution und Sex allgemein aufgreift. Seine harte, knappe Sprache ist niemals vulgär, er spürt den kleinen, kostbaren Momenten im Profanen nach, die Darstellung seiner Protagonisten und des allgemeinen Personals ist human, niemals verächtlich. Einige Passagen über Swingerclubs und sexuelle Ausschweifungen erscheinen mir wie eine deutschsprachige Entsprechung der Literatur von Michel Houellebecq,und manche Dialoge erinnern mich an die Eindringlichgkeit der Sprache von Hemingway. Als jemand, der sich ein wenig in der Düsseldorfer Kunstszene- in diesem Raum spielt der Roman-, auskennt, würde mich wirklich interessieren, welcher Künstler sich hinter dem Pseudonym James F. Velted verbirgt. Die Kunstakademie Düsseldorf und der Galerienbetrieb werden in einer Süffisanz dargestellt, die einem Genuß bereitet, und die ich in dieser Form in neuerer Literatur selten angetroffen habe. Unfreiwilliger Humor scheint in diesem Buch immer wieder durch, ganz so, wie es in der Antiheldliteratur üblich ist.
Einen kleinen Bruch muß ich allerdings auch erwähnen: als die Figur der Mara ihre Geschichte in Rumänien erzählt, da bremst sich Velted ein wenig aus, seine Sprache verändert sich leicht. Vielleicht war dies beabsichtigt, ich weiß es nicht, es hat mich über einige Passagen etwas irritiert. Ansonsten aber ist das Buch wie ein fertiges Drehbuch zu einem Film, es ist wie Rockmusik. Endlich mal ein Roman, so denke ich, der den Versuch unternimmt, die oft so süßlichen Darstellungen von Künstlern, ihren sogenannten Musen und anderen Inspirationsquellen über den Haufen zu werfen.Das wurde, wie ich finde, auch Zeit, und dies ist Velted gelungen. Von mir überzeugte fünf Sterne und eine Empfehlung an alle, die frische, unabhängige und neue Literatur schätzen. Und ein weiterer Beweis dafür, dass BOD für Überraschungen gut ist.
Hans Tenner, Köln
02
Jun
09

Nackt

Wir gestalten diesen Blog Nackt leben nicht um zu provozieren, sondern um zu inspirieren, andere Menschen zu ermutigen, sich zu ihrer Nacktheit entschlossener zu bekennen. Nudismus wird von Kritikern oftmals gleichgesetzt mit Exhibitionismus. Exhibitionismus ist nach unserem Verständnis eher eine schockartige Aufforderung zu sexuellem Tun, Nudismus hingegen ist einfach eine Form des unbekleideten Lebens. Wir sind nackt, wenn es möglich ist. In der Natur, im Atelier, zuHause, im Wald, an Seen. Es wäre schön, wenn sich durch unsere Blogpräsentation, andere Menschen, die dem Nudismus unentschlossen oder ängstlich gegenüber stehen, bestärkt fühlten, ihr nackt leben zu intensivieren und Gleichgesinnte in uns zu finden. Nackt leben ist eine harmlose Form der persönlichen Freiheit, des Selbstausdrucks und der Aktzeptanz des eigenen Körpers nicht nur in der Privatheit, sondern auch in einem öffentlichen Raum und der Öffentlichkeit, der virtuellen sowie der realen. Nacktheit sollte nicht nur in der Kunst geläufig sein, sondern auch im Alltag der Menschen. Der heutige, neue Nudismus, erfährt eine große Wiederbelebung durch FKK-Hotels, Nacktreiten, Nacktwandern usw. Wir denken, daß der moderne Mensch uneingeschränktes Recht auf Nacktheit haben sollte, selbst in der Öffentlichkeit.

Befreit Euch von der Kleidung und geht nackt in die Welt!  Welcher Protest und welche Seinsbekundung könnte unschuldiger sein?!

Wir freuen uns auf Eure mails und Eure Kommentare!

 

 

 

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26
Mai
09

Malkurse Düsseldorf

Malkurse Düsseldorf

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neu:

nackt malen

In kleinen Gruppen geben wir in unserem  Atelier  Malkurse, in denen die Teilnehmer unbekleidet sein können. Dies soll einer ganzkörperlichen  Malerfahrung dienlich sein.

Anmeldungen bitte an:

atelier.atelier@yahoo.com